Zelttypen nach Form | Ratgeber 2026
- Aktualisiert am November 3, 2026
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Wenn du ein Zelt kaufen willst, musst du einige Dinge beachten. Zum Beispiel gibt es je nach Form verschiedene Zelttypen, über die wir gleich sprechen. Auch wenn es so aussieht, als hätten alle Zelte denselben Zweck, stimmt das nicht: Es gibt Zelttypen für ganz unterschiedliche Aktivitäten. Würdest du mit einem Familienzelt auf Trekkingtour gehen? Sicher nicht, denn mehr als 12 kg kann man unmöglich so viele Kilometer weit schleppen. Darüber sprechen wir aber ein andermal.
Außerdem sollte man nach der Größe unterscheiden: Es gibt alles vom Einpersonenzelt bis hin zu Zelten für 12 Personen, die fast wie ein ganzes Zeltlager wirken.
In diesem Artikel geht es um die verschiedenen Zelttypen nach ihrer Form.
Viel Spaß beim Lesen!
Welche Zelttypen gibt es?
Hier stellen wir dir die verschiedenen Zelttypen nach ihrer Form vor.
Firstzelte:
Firstzelte sind die typischen dreieckigen Zelte, die du aus jedem Zeichentrickfilm kennst. Ihr größter Nachteil: Das Dach wird von einer Stange getragen, die bis in die Mitte des Zelts reicht. Diese Stangen stören oft beim Hinlegen der Matratze, und Kinder können sie beim Herumrennen umwerfen. Außerdem wird der Platz im Inneren nicht optimal genutzt.
Kurz gesagt: Firstzelte werden immer seltener genutzt und wurden weitgehend vom nächsten Zelttyp abgelöst.
Kuppelzelte:
Kuppelzelte sind am weitesten verbreitet. Statt mit festen Stangen wie beim Firstzelt werden sie von flexiblen, sich kreuzenden Gestängebögen gehalten, die ihnen die Form eines Schildkrötenpanzers geben. Manche nennen sie auch Iglu-Zelte, weil sie an die Form eines Iglus erinnern.
Zu den Kuppelzelten gehört auch eine Variante, die als Wurfzelt, Pop-up-Zelt oder „2 Seconds“ bekannt ist, weil sich diese Zelte von selbst öffnen, wenn man sie in die Luft wirft. Wurfzelte sind praktisch, leicht und gut zu transportieren und damit ideal für den Urlaub zu zweit. Allerdings lassen sie sich nicht so leicht zusammenlegen, wie sie aufgehen: Beim ersten Mal kann dich das schier wahnsinnig machen!
Campingpavillons:
In einem Pavillon schläft man nicht: Er ist ein Dach auf einem Gestell aus geraden Stangen, meist aus Stahl, das dir Schatten und einen überdachten Bereich zum Essen oder Zusammensitzen neben dem Zelt bietet. Bei manchen lassen sich Seitenwände gegen den Wind anbringen. Sie sind robust, aber ziemlich schwer und sperrig, deshalb transportiert man sie im Auto. Unser Beispiel, der Coleman FastPitch Event Shelter, hat ein Stahlgestell und ist für einen schnellen Aufbau gedacht.
Familienzelte:
Das sind große Zelte mit geraderen Wänden als Kuppelzelte, sehr hoch und langlebig, gemacht für Gruppen oder Familien. Sie lassen sich in mehrere Schlafkabinen und Bereiche aufteilen, damit jedes Familienmitglied im Zelt seinen eigenen Platz hat.
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